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(Fassung 1874)

6. Nürtinger Opernfestspiele
Premiere 20.07.07

Musikalische Leitung:
Hans-Peter Bader
Regie: Benjamin Sahler
Bühnenbild: Volker Illi

Mitwirkende:
Aristeus (Pluto):             Ivan Tursic
Jupiter:                        Elmar Andree
Orpheus:                       Marc Janicello
Hans Styx:                    Fred Hoffmann
Merkur:                        Victor Schiering
Mars:                           Robert Rosenkranz
Eurydike:                      Kathrin Bechstein
Diana:                          Nina Vitol
Venus:                         Rebekka Suninen
Cupido:                        Barbara Emilie Schedel
Juno:                           Sarah Hudarew
Die öffentliche Meinung:  Simone Enge

 
  
...spritzig, witzig, bildgewaltig und mit sehr viel Liebe zum Detail inszeniert….
Regisseur Benjamin Sahler hat das Stück mit viel Phantasie und Humor in die Gegenwart geholt… An Anspielungen auf alle möglichen und unmöglichen modernen Zeiterscheinungen herrscht kein Mangel. Bühnenbild, Requisiten, Kostüme – alles strotzt nur so vor raffinierten Details, die sich in der Kürze der Zeit gar nicht alle erfassen lassen….
Nicht zuletzt hat Benjamin Sahler auch die Dialoge entstaubt und aufgepeppt.
Darüber hinaus setzt Sahler auf stimmige Bilder, die er immens wirkungsvoll in Szene setzt.
Nürtinger Zeitung vom 23.07.07 
     
    
  
    
 

Benjamin Sahler inszeniert Offenbachs humoreske „opéra bouffon“ als Realsatire, die in die Gegenwart genauso passt wie in Offenbachs Lebenswelt des 19. Jahrhunderts.
Da strömen grau uniformierte Business-Handy-Telefonisten gestresst ins Mittagspausenrefugium und die „oberen Zehntausend“ des Olymps blicken arrogant lächelnd durch dunkle Sonnenbrillen aufs gemeine Volk herab….
Dabei ist gar nicht so sicher, ob sich die „öffentlichen Meinung“ wirklich als Moralapostel und Sittenwächter versteht: Flankiert von einem Kamerateam, verkörpert sie wohl eher die Sensationsgier einer vergnügungssüchtigen Gesellschaft, die sich für Prominentenzoff brennend interessiert.
… und schon ist der Zuschauer mittendrin in einer Parodie, der er sich nicht mit dem Argument historischer Distanz entziehen kann. Benjamin Sahler meint das Hier und Jetzt, hat Hector Crémieux Libretto mit wunderbar bissigen Anspielungen auf die Amüsiergesellschaft des 21 Jahrhunderts veredelt.
Metzinger Zeitung/Uracher Volksblatt vom 23.07.07


       
   
   
...brillierten die Solisten durch ausdruckstarkes Mimenspiel…..ideenreiches Bühnenbild… Ein buntes Spektakel unter freiem Himmel.
Stuttgarter Zeitung vom 24.07.07


    
  
       
 
  
  
 

  
 
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